Ausschreibungen

Auch nach Ende des Europäischen Kulturhauptstadtjahres  wird es im Legacy-Programm von Chemnitz 2025 weiterhin Partizipationsmöglichkeiten geben. Auf dieser Seite werden diese Projekten, Aktionen und Ausschreibungen veröffentlicht. 

Chemnitzer:innen und Menschen aus der Kulturhauptstadtregion haben die Möglichkeit, sich mit eigenen Ideen und Projekten an der Gestaltung des sogenannten Brückenjahres 2026 zu beteiligen. 

Vereine, Initiativen und Einzelpersonen aus Chemnitz und den 38 Kommunen der Kulturhauptstadtregion können sich bis zum 31.März 2026 mit ihren Ideen um bis zu 2.500 Euro finanzielle Unterstützung bewerben. Gefragt sind Projekte, die sich auf die großen Themen aus dem Kulturhauptstadtjahr beziehen: auf die #3000Garagen,  die Gelebte Nachbarschaft, den Austausch zwischen den Generationen, den Kunst & Skulpturenweg PURPLE PATH sowie auf die Maker-Region. Es geht darum, Orte mit neuen Ideen zu erschließen, Begegnungen mit lokalen oder europäischen Akteur:innen zu ermöglichen, zum kreativen Mitmachen zu aktivieren oder Verborgenes sichtbar zu machen. Projektbeginn kann nach erfolgter Mitteilung durch die Chemnitz 2025 gGmbH erfolgen. Die Mitteilung erfolgt voraussichtlich Mitte Mai.

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Wie wollen wir in Zukunft gemeinsam leben - in unserer Stadt, in unserer Gesellschaft? Am 29. August 2026 wird die Chemnitzer Innenstadt erneut zum Ort für Austausch, Ideen und Begegnungen. Beim KOSMOS Festival  verwandeln sich Straßen, Plätze und urbane Räume in Bühnen für Diskussionen, Sportaktionen, Kunst, Experimente und neue Perspektiven.

Werdet Teil des KOSMOS: Wir laden Initiativen, Vereine, Organisationen, engagierte Einzelpersonen und Unternehmen ein, ihre Ideen für das KOSMOS Festival 2026 einzureichen. Gesucht werden Formate aus den Bereichen Gesellschaft, Kunst, Sport und Wirtschaft, die Menschen zusammenbringen, zum Nachdenken anregen oder neue Perspektiven eröffnen. Der Veranstaltungsbereich erstreckt sich in diesem Jahr zwischen Hartmannplatz, Schmidtbankpassage und Bierbrücke, einschließlich der Straßen An der Markthalle und Fabrikstraße. Dabei werden sowohl öffentliche Plätze als auch urbane Räume Teil des Festivals –von Straßen und Plätzen bis hin zu Innenhöfen, Geschäften oder temporär genutzten Leerständen. Vielleicht plant ihr eine Lesung an einem ungewöhnlichen Ort, einen sportlichen Rekordversuch, eine Diskussion zum Mitreden, einen Workshop, eine Mitmachaktion, ein Experiment oder eine Zukunftswerkstatt für Kinder. Ganz gleich, ob eure Idee groß oder klein ist: Wenn sie Menschen zusammenbringt, Perspektiven eröffnet oder zum Mitmachen einlädt, möchten wir sie kennenlernen.

So reicht ihr eure Idee ein: Die Einreichung erfolgt in diesem Jahr über ein Online-Portal. Dort registriert ihr euch zunächst als Teilnehmende und könnt anschließend eure Idee für das Festival einreichen.

Einreichungsfrist: 28. April 2026 

Noch Fragen? Bei Fragen zum Open Call könnt ihr euch gerne an das Programmteam des KOSMOS wenden: programm(at)kosmos-chemnitz.de.

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↗️ alle Infos zum Open Call für Programminhalte

Das Dokumentationszentrum „Offener Prozess“ kuratiert neben der Ausstellung ein Archiv, welches einen Raum zur Aufarbeitung des NSU-Komplexes und seiner Ursachen bieten soll. Das Dokumentationszentrum startet mit einer Sammlungskampagne zu den Schwerpunkten NSU-Komplex, rechter Terror, Rassismus sowie Migration.

Um das Archiv zum Leben zu erwecken, werden Materialien aus der Zeit des NSU gesucht: persönliche, politische oder alltägliche Dinge. 

Das können zum Beispiel sein:

·       Ausschnitte aus der Presse, Radio- oder Fernsehsendungen

·       Alltagsgegenstände, Fotos, Briefe oder Tagebücher

·       Flyer, Plakate, Einladungen zu Veranstaltungen (insbesondere aus migrantischer Perspektive)

·       Mitschnitte oder Erinnerungen aus Workshops, Erzählcafés oder Programmen

·       Aufnahmen von Gesprächen, Erzählungen, selbstgemachte Videos, Audiodateien

·       Hausarbeiten oder Abschlussarbeiten zu passenden Themen

 

Es wird nicht nach dem klassischen Archivmodell gearbeitet, bei dem Objekte dauerhaft übergeben werden. Oft genügt schon ein Foto, ein Scan oder eine kurze Beschreibung. Wenn eine Digitalisierung nicht möglich ist, reicht auch ein einfacher Hinweis auf die Quelle. Beim Erfassen der Materialien unterstützt das Team von „Offener Prozess“ ebenfalls gerne.

Alle Menschen, die zu diesen Themen Bezug haben und etwas beitragen können, dürfen und sollen gerne Material bringen. Auch Schüler:innen oder Student:innen, die sich inhaltlich damit beschäftigen oder Angehörige der migrantischen Community sowie Opfer der NSU-Verbrechen können sich im Archiv einbringen.

Wichtig ist nur: Das Material soll etwas auslösen – Erinnerungen bei allen, die es im Archiv sehen, hören oder lesen.

Für die Abgabe der Sammelstücke muss sich unter dieser Mail archiv(at)offener-prozess.de vorerst gemeldet werden. 

Weitere Infos unter ↗https://offener-prozess.de/archiv/

Das Archiv ist nicht direkt Teil der Ausstellung, aber wird zu folgenden Zeiten geöffnet und zugänglich sein: 
Mi – Do 14:00 bis 16:00 Uhr sowie nach Absprache unter archiv(at)offener-prozess.de

Adresse: Dokumentationskomplex, Johannisplatz 8, 09111 Chemnitz

Stadt Chemnitz Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Freistaat Sachsen Kulturhauptstadt Europas

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes und durch Bundesmittel des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie durch Mittel der Stadt Chemnitz.