„Kulturhauptstadt wird man nur gemeinsam“, betont Ferenc Csák, Projektleiter von Chemnitz2025.  Deshalb setzt der Bewerbungsprozess von Anbeginn auf Beteiligung, die Möglichkeit, sich mit eigenen Ideen oder Vorhaben einzubringen. So arbeiten Chemnitzerinnen und Chemnitzer als Kulturbotschafter, im Programmrat und in der Lenkungsgruppe mit. Über 200 Kultur-Akteure erarbeiteten die Kulturstrategie 2030 und etwa ebenso viele waren auch an der Erstellung des Bid Books beteiligt.

Darüber hinaus sind mit dem Bewerbungsprozess aber auch Förderprogramme entstanden, die Eigeninitiative, kreative Experimente, eben kleine kulturelle Aufbrüche anregen und möglich machen sollen.

So können dank des Mikroprojekte-Programms zweimal im Jahr kleine Vorhaben mit bei zu 2500 Euro, bei Einbeziehung von europäischen Partnern mit bis zu 3000 Euro unterstützt werden.

Im Programm „Nimm Platz!“ werden hingegen Initiativen unterstützt, die ihre Ideen auf ungenutzten Arealen im Stadtraum umsetzen wollen. Dabei sollen 2025 Euro ein finanzieller Anschub sein, der Engagement möglich, aber gemeinsames Anpacken auch nötig macht.

Weitere Beteiligungsformate sind derzeit in Vorbereitung.