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Kommunikationskonzept zur Bewerbung von Chemnitz als Europäische Kulturhauptstadt 2025

Chemnitz will Europäische Kulturhauptstadt 2025 werden – und „AUFbrüche“ sind das Motto. Denn was immer in der Geschichte zu einschneidenden Umbrüchen führte – die Chemnitzerinnen und Chemnitzer haben mit Macher-Mentalität und Erfindergeist einen AUFbruch daraus gemacht.

Nichtsdestotrotz haben die Brüche in der Stadtgeschichte auch Kerben geschlagen, die nachwirken. Drei unterschiedliche Innenstädte innerhalb von 70 Jahren, zwei Stadtnamen, verschiedene Gesellschaftssysteme – noch immer sucht Chemnitz nach Identität und Selbstverständnis. Auch auf diesem Weg wird die Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt 2025 einen entscheidenden Beitrag leisten.

Sie wird von Chemnitz eine Geschichte erzählen, die den großen historischen Einschlägen in Europa konkrete Gesichter, Schicksale – Aufbrüche schenkt. Und sie wird zeigen, dass Chemnitz immer von europäischen Einflüssen profitierte: Von Industriellen, die mit Knowhow aus Manchester oder dem Elsass kamen. Von Kaufleuten, die Baumwolle aus Mazedonien brachten. Von Arbeitern, die für Lohn und Brot aus den umliegenden Regionen kamen. Sie alle haben Chemnitz reich gemacht und in der Stadt einen Ort gefunden, der ihnen eine neue Heimat, Existenz, Energie, den Raum für ihre Träume gab. So ist die Stadt, in der die Wiege des deutschen Patentrechts liegt, bis heute die Stadt der Erfinder und Tüftler, der kreativen Ideen, der neuen Denkansätze, der Innovationsfähigkeit – und das wird sie 2025 ganz Europa zeigen.

Sie wird sich mit Mut und Offenheit den Herausforderungen stellen, vor denen ganz Europa steht – und für ein Miteinander der Menschen, Länder und Kulturen streiten. Sie wird einstehen für das europäische Friedensprojekt.

Die Kultur war und ist dabei stets der Schlüssel, die Stadt und die Menschen in einen offenen Dialog zu verwickeln und Begegnungen zu schaffen.

Für diesen Prozess hat Chemnitz drei Handlungsfelder definiert:

Neue Räume geben.

„Gebt Raum!“ lautet die Devise der städtischen Kulturstrategie 2030. Die Stadt eröffnet neue Denk- und Handlungsräume – und öffnet sich für eine Kulturregion entlang des Chemnitzer Modells. Chemnitz bietet jenen Raum, in dem Träume wahr werden können.

 Arbeit neu vernetzen.

Die Digitalisierung wandelt die Arbeitswelt. Co-Creation und Transformation bestimmen den Lebensalltag. Neue Netzwerke und Arbeitsmodelle entstehen.

Spuren für eine gemeinsame Zukunft.

Der Mut zur Vergangenheit wird zum Impuls für eine europäische Zukunft. Nur wer die eigene Geschichte kennt, kann sie auch weiterschreiben.

Deshalb der fordernde Titel:

AUFbrüche. Opening Minds. Creating Spaces.

Die Bewerbung um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 hat drei Phasen:

  1. Abgabe der Bewerbung bis 30. September 2019 – dann Auswahl der Bewerber, die auf die Shortlist kommen
  2. Abgabe der ausführlichen Bewerbung der Shortlist-Kandidaten und Jury-Besuch bis Mitte 2020
  3. ab Ende 2020 Vorbereitung des Kulturhauptstadtjahres

Ziel des Wettbewerbs

Zu entwickeln ist eine crossmediale Kommunikationskampagne mit durchgängiger Leitidee,

  • die vor Ort Lust macht auf die Mitgestaltung von Chemnitz und den partizipativen Bewerbungsprozess
  • die mit dem Titel „AUFbrüche. Opening Minds. Creating Spaces.“ spielt und ihn vielfältig (breiter Kulturbegriff), selbstbewusst und humorvoll erlebbar macht
  • die Wert auf eine vernetzte Kommunikation legt: interaktiv und multisensorisch, dialogisch vor monologisch
  • die Kommunikationsmaßnahmen (klassisch, online, Social Media, Outof-Home, Event, Guerilla-Marketing…) inhaltlich und zeitlich abstimmt und die Ansprache/Ansprachen findet, die einer breiten städtischen Zielgruppe (von 0 100 Jahren) Rechnung trägt/tragen
  • die eine europäische Ausstrahlung mitdenkt.

 

Zum Konzept soll außerdem gehören:

  • die Weiterentwicklung bisherigen Corporate Designs inkl. des Schriftzuges (die Fassung muss dt. und engl. funktionieren: Chemnitz Kulturhauptstadt Europas Kandidat 2025 | Chemnitz European Capital of Culture Candidat 2025 – 4c und s/w)
  • eine SocialMedia-Strategie
  • eine Bewegtbildstrategie
  • Beratung des Auftraggebers zur Kommunikation innerhalb des Bewerbungsprozesses

Wir suchen daher ein strategisches Kommunikationskonzept, das den Prozess bis zur Abgabe der Bewerbungsschrift am 30. September 2019 begleitet, zugleich aber auch Chemnitz als Europäische Kulturhauptstadt im Jahr 2025 im Blick hat, dafür die richtigen Botschaften entwickelt und Vorschläge macht für Kommunikationsmaßnahmen und
-instrumente, Projekte oder all das, was sonst für das Erreichen des Kommunikationszieles wichtig ist.

Die komplette Ausschreibung unter: https://www.chemnitz.de/chemnitz/de/rathaus/ausschreibungen/kommunikationskonzept.html

 

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2018-07-23T15:44:56+00:00 23. Juli 2018|0 Kommentare

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