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Büro stellt Fahrplan vor

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Büro stellt Fahrplan vor

Das Kulturhauptstadt-Büro hat der Lenkungsgruppe zur Steuerung der Bewerbung um den Titel »Kulturhauptstadt Europas 2025« kürzlich einen Plan vorgestellt: Dieser setzt Meilensteine für die Beteiligung der Chemnitzer Bevölkerung, die Kommunikation des Projektes und die Erarbeitung der Bewerbungsschrift. Die Lenkungsgruppe hat den Projektplan mit Ergänzungen beschlossen.

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig: »Mit den beschlossenen Meilensteinen hat die Lenkungsgruppe den Weg für die Bewerbung geebnet. Jetzt wird es konkret und jetzt werden wir den Weg gehen, selbstbewusst. Ganz besonders freue ich mich auf die Gespräche, die wir mit den Chemnitzern führen wollen und die Ideen, Vorstellungen und Vorschläge, die dabei entstehen.«

Eine erste Maßnahme ist die Eröffnung eines Kulturhauptstadt-Büros, um für die Chemnitzer erreichbar und ansprechbar zu sein. Hierfür wird das bisherige Kulturhauptstadt-Sekretariat voraussichtlich ab 1. Juni 2017 eine Ladenfläche im Rosenhof beziehen. Dort wird es einen großen Beratungsraum geben, den das Kulturhauptstadt-Büro zusammen mit den Städtischen Theatern Chemnitz einrichten wird. Der Raum wird ein kreatives Ambiente für Gespräche, Workshops und Veranstaltungen bieten.

Wohnzimmer-Tour geplant

Zur Beteiligung der Bürger plant das Kulturhauptstadt-Büro ab Sommer eine »Wohnzimmer-Tour« durch die Chemnitzer Stadtteile. »Wir möchten ein reisendes Wohnzimmer schaffen, in dem wir in gemütlicher Atmosphäre mit den Chemnitzern über die Kulturhauptstadt plaudern können und zwar vor Ort in den jeweiligen Stadtteilen. Intensive Gespräche haben in den letzten Tagen und Wochen gezeigt, dass die Chemnitzer unglaublich viele Ideen haben.

Diese Ideen wollen wir mit unserem Wohnzimmer direkt bei den Leuten abholen«, erklärt Ferenc Csák das Vorhaben.

Mikroprojekte als Testballon

Die Bewerbung lebt durch Projekte. Deswegen möchte das Kulturhauptstadt- Sekretariat schon jetzt Vereine, Initiativen und Akteure unterstützen und gemeinsam mit ihnen Mikroprojekte realisieren.

Die Mikroprojekte können erste kleine Testballons für das Kulturhauptstadtjahr werden und sollen zeigen, welches Potenzial in der werdenden Kulturhauptstadt Chemnitz steckt. Inhaltlich wird die Bewerbung vom Programmrat vorbereitet, der die kreative Arbeit leistet. Kleine Arbeitsgruppen werden spartenbezogen Inhalte zusammentragen und ausarbeiten.

Es sind Arbeitsgruppen für die Bildende und Darstellende Kunst, Museen, Musik, Medien/Film, Literatur, Stadtgeschichte, Architektur, Wirtschaft/Handel/ Gewerbe/Industrie/Handwerk, Kreativwirtschaft, Festivals, Mobilität, Innovationskultur, Industriekultur, Kirchen, Sport und Kleingartenwesen geplant. Spartenübergreifend werden auch die Themen Kulturelle Bildung, Kulinarik, Jugend- und Soziokultur, Verwaltungskultur, Migration, Inklusion und Nachhaltigkeit in die Bewerbung einfließen.

Für die Festlegung der Meilensteine hat das Kulturhauptstadt-Sekretariat in einem mehrtägigen Workshop Vertreter aus der freien Kulturszene, der Chemnitzer Wirtschaftsförderung und dem 875-Jahre-Chemnitz-Team, des Kulturbeirates, der Kontaktstelle für Kulturelle Bildung, der Volkshochschule und der Universität, der Morgenstadt- Initiative und der Verwaltung konsultiert.

Der Workshop diente in erster Linie der Ideensammlung und einem Überblick über das Kulturhauptstadt- Projekt. Gemeinsam haben die Akteure Schwerpunkte auf dem Weg zur Bewerbung gesetzt.

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2017-07-17T16:13:59+00:00 19. April 2017|0 Kommentare

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