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Neue Mikroprojekte

///Neue Mikroprojekte

Neue Mikroprojekte

Kleine kreative Projekte aus der Stadtgesellschaft sollen die Chemnitzer Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 befeuern. Der Plan geht auf. Während im ersten Bewerbungszeitraum 26 Projektideen eingingen, waren es in Runde zwei schon knapp 60.

Der Jury wählte nun elf Projekte aus, die mit einer Gesamtsumme von rund 18.500 Euro gefördert werden. Und das sind sie:

 

Musikalischer Parkspaziergang

Hutholz-Chor Chemnitz e.V.

Am 30. Juni 2018 lädt der Hutholz-Chor wieder sangesfreudige Chemnitzerinnen und Chemnitzer zu einem gemeinsamen Spaziergang durch den Stadtpark ein. Im gemeinsamen Singen geht es die Parkwege entlang, über Blumenwiesen und Spielplätze und überall belebt der Chorgesang die Parksituation.

(Foto: Hutholz-Chor Chemnitz e.V.)

 

Afro Percussion Festival Chemnitz

Trommelschule Djembekunst

Am 8. September erlebt der Brühl ein hinreisendes Trommel- und Percussion Fest, das trommelbegeisterte Menschen aus ganz Sachsen anlockt. Zwischen 16 und 22 Uhr sind deshalb Jung und Alt eingeladen, diesen interkulturellen Tag sowohl hörend, als auch sehend, fühlend und schmeckend zu erleben.

 

Konzert-Reihe: Cosmofolk II

Wiederbelebung kulturellen Brachlandes e.V.

Unter Folk versteht sich das populäre Arrangement von traditioneller Volksmusik. Wobei sich durch transkontinentale Migrationsbewegungen und daraus resultierende kulturell-diverse städtische Milieus längst ein intensiver Einfluss auf die künstlerische und speziell auch musikalische Produktion ausmachen lässt. Diesen multikulturellen Transformationen möchte die Konzertreihe nachlauschen und zugleich ausloten, wie sich das Klangspektrum akustischer Instrumente durch die Möglichkeiten des Elektronischen bis ins Unendliche verändert. Daher auch der Titel – die Verbindung von Folk und der Weite des Kosmos. Ein Konzert-Projekt, das Grenzen überwindet und die Chemnitzer zu dieser Überschreitung verführen möchte.

 

Heimat – Ort der Sehnsucht – Ort der Verzweiflung

Jüdische Gemeinde Chemnitz

Die Jüdische Gemeinde Chemnitz vereint viele Lebensgeschichten von russischstämmigen  Einwanderern nach Chemnitz. So lässt sich beispielhaft erzählen, wie sich Identität und Heimat in Zeiten von globaler Mobilität und vielfältigen Migrationsprozessen definiert. Am 10. Juni lädt die Gemeinde nun alle Interessierten ein, wenn Prof. Dr. Beate Mitzscherlich, Professorin für Pflegeforschung an der Westsächsischen Hochschule Zwickau über die Bedeutung von Heimat referiert und mit Gästen später zum Thema diskutiert.

 

Einhundert-Meter-Sommer-Markt-2018

Lessing und Kompanie Literatur e.V.

Das Stadtteilfest entlang der Franz-Mehring-Straße verbindet die ansässigen Gewerbetreibenden mit Anwohnern und aktiven Gestaltern im Stadtteilgeschehen auf dem Kaßberg. Diese gelebte Nachbarschaft soll nach erfolgreicher Winter-Ausgabe in diesem Jahr zum zweiten Mal im Sommer stattfinden, voraussichtlich am 18. August.

 

One Nation under a Groove

Klub Solitaer e.V.

Die Konzertreihe im “Lokomov” holt spannende Bands aus verschiedenen Ländern Europas, Asiens und Afrikas nach Chemnitz, um vor allem unbekanntere Musikszenen aus aller Welt vorzustellen und so die Neugier auf verhältnismäßig unerforschtes Klangterrain zu wecken.

 

Panta Rhei – Alles im Fluss

Wasser- und insbesondere Kanusportbegeisterte

Erfahrene Kanusportler aus Chemnitz und Niederwiesa werden in diesem Jahr publikumswirksam  testen, in wieweit sich die 16 Kilometer lange Strecke der Chemnitz zwischen dem Zusammenfluss von Zwönitz und Würschnitz  bis Draisdorf zur Befahrbarkeit eignet. Ziel ist, für die folgenden Jahre eine kleine, regelmäßig stattfindende Regatta zu etablieren, um den Fluss der Stadt wieder mehr ins Bewusstsein der Chemnitzer zu rücken und eine Diskussion um die Potentiale dieser Wasserader zu entfachen.

 

Picnic 2025

Freundeskreis Chemnitz 2025 e.V.

Der Freundeskreis der Kulturhauptstadtbewerbung lädt alle Chemnitzer und Chemnitzerinnen zum gemeinsamen Picknick ein, um über die Ziele für 2025 zu plaudern. Nach Picknicks am Karl-Marx-Kopf, der Allee des Lichts und auf dem Stefan-Heym-Platz, wird es noch Termine in einem Gartenverein in Gablenz und am Ufer der Chemnitz bzw. dem Theaterplatz geben. Dabei soll eine breite Bürgerbeteiligung an dem Bewerbungsprozess initiiert werden.

 

Chemnitz 2025 Straßenbahntouren

Freundeskreis Chemnitz 2025 e.V.

Mitglieder des Freundeskreises kommen mit Chemnitzerinnen und Chemnitzern ins Gespräch – während ihres Arbeitsweges. Sie werden im ÖPNV aktiv zum Dialog einladen, sowohl auf städtischen Straßenbahnlinien als auch auf Strecken des Chemnitzer Modells zwischen Stollberg und Mittweida, Burgstädt und Hainichen, um auch für die gemeinsame Bewerbung als Kulturregion zu werben.

 

Tanz in der Dunkelheit

Taupunkt e.V.

Vom 17. bis 21. September gibt es einen Workshop mit dem Team der tschechischen Tanzpädagogin Katerina Eva Lanci und 15 Schülern der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte, die in diesen fünf Tagen die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper suchen und künstlerisch verarbeiten. Darüber hinaus werden den Workshop auch zwei Tanzpädagogen aus Chemnitz als Weiterbildung nutzen, um die Erfahrungen dann selbst in der Stadt anzuwenden.

 

Viadukt und Bahnbogen

Stephan Weingart

Die Chemnitzer Bürger haben den Erhalt des Viadukts erfolgreich erkämpft. Nun soll eine Fotoausstellung mit dialogischem Vortrag die Aufmerksamkeit auf die Schönheit seiner Konstruktion und der vier weiteren denkmalgeschützten Brücken am Chemnitzer Bahnbogen lenken, um diesen Zeugnissen unserer Alltagskultur mit mehr Achtung zu begegnen.

 

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2018-06-18T14:45:32+00:00 28. Mai 2018|0 Kommentare

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