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KulTour – die Veranstaltungsreihe der Museen und Bildungseinrichtungen

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KulTour – die Veranstaltungsreihe der Museen und Bildungseinrichtungen

Spannende Einblicke immer Donnerstags

Die Veranstaltungsreihe KulTour der Museen und Bildungseinrichtungen in Chemnitz bietet wieder ab kommenden Donnerstag, dem 19. Oktober bis Mitte Februar nächsten Jahres ein breites Spektrum an kulturellen Einblicken – jeweils donnerstags von 15.30 bis 17 Uhr.

Die „KulTour“ findet nun bereits zum dritten Mal statt als gemeinsame Reihe, diesmal unter Beteiligung des Industriemuseums, des Staatlichen Museums für Archäologie Chemnitz, des Schloßbergmuseums, des Deutschen Spielemuseums, des Museums für Naturkunde, der Neuen Sächsischen Galerie und der Volkshochschule Chemnitz, über die die Anmeldung läuft. Die Reihe ist an alle gerichtet, die Donnerstagnachmittag Zeit und Muße für Kultur und kulturelle Bildung haben. Im Mittelpunkt des Programms stehen Ausstellungen, Exponate, Sammlungen sowie Spezialthemen der einzelnen Museen und Einrichtungen. Das Themenspektrum umfasst Naturwissenschaften, Kunst, Technik, Geschichte und Archäologie. Die Gäste erhalten dabei einen spannenden Blick hinter die Kulissen, der sonst so nicht möglich ist.

Die Bandbreite der diesjährigen KulTour umfasst Einblicke in die Welt der Giftpflanzen, vermittels Wissenswertes zu Sachsens ersten Bauern, zu Bestattungskulturen und die Kommunikation mittels Gesten. Sie betrachtet das künstlerische Erbe des Kommunismus sowie die Sächsische Kunst nach 1945, zeigt anschaulich die Spieleproduktion der DDR, das Gießereiwesen in Chemnitz und erfasst die Stadt Chemnitz aus der Vogelschau aber auch durch das Fenster in die Erdgeschichte. Kommen Sie mit auf die Reise durch die Museen und Bildungseinrichtungen der Stadt.

Die Veranstaltungen kosten jeweils 4 Euro. Es wird um Anmeldung gebeten über die Volkshochschule Chemnitz (www.vhs-chemnitz.de, telefonisch unter 488-4343 oder direkt vor Ort in der VHS im TIETZ).

Die Veranstaltungen im Einzelnen:

Die Dosis macht das Gift
Kennen Sie die Namen und die Wirkungen der Pflanzen in Ihrem Garten? Wussten Sie, dass der Blaue Eisenhut die tödlichste Pflanze Europas ist? Doch erst die Dosis macht das Gift. Begeben Sie sich deshalb in diesem Kurs auf eine Reise durch unsere heimischen Gärten und lassen Sie sich von den zwei Gesichtern der Pflanzen faszinieren!
Donnerstag, 19.10.17, 15.30 – 17 Uhr, Museum für Naturkunde, Moritzstraße 20

Führung: Roter Oktober. Kommunismus als Fiktion und Befehl
Die Ausstellung zum 100jährigen Jubiläum der Oktoberrevolution fragt nach der Verbindung zwischen dem kommunistischen Projekt und Künstlern wie der russischen Avantgarde oder Künstlern unterschiedlicher Positionen in der DDR. Zudem wird der Umgang mit dem künstlerischen Erbe nach dem Ende des real existierenden Sozialismus und die heutige Relevanz vergleichbarer Denkmodelle und Zukunftsutopien thematisiert. Bei einem Ausstellungsrundgang werden diese vielschichtigen Aspekte erläutert und Werke von Künstlern wie z.B. Carlfriedrich Claus, Willi Sitte, Olaf Nicolai oder Via Lewandowsky vorgestellt.
Donnerstag, 19.10.17, 15.30 – 17 Uhr, Neue Sächsische Galerie, Moritzstraße 20

Führung: Sachsens erste Bauern
Immigrierte Ur-Farmer aus dem Nahen Osten brachten vor ca. 7.000 Jahren Neuerungen in Technik, Lebens- und Wirtschaftsweise ins heutige Sachsen. Diese Innovationen machten Projekte, wie z.B. Langhausbau und Grabenwerke, in bislang nicht gekannten Dimensionen möglich. Gleichzeitig begannen sie eine Wirkung auf die Umwelt auszuüben. Dieser Wandel, der sich archäologisch in unterschiedlichen Landschaftsräumen Sachsens erfassen lässt, läutete für die Menschen der Jungsteinzeit eine Epoche der ständigen Veränderungen ein, die manchmal auch durch zwischenmenschliche Gewalt dokumentiert ist.
Donnerstag, 09.11.17, 15.30 – 17 Uhr, Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz, Stefan-Heym-Platz 1

Spieleproduktion in der DDR/SBZ
Frei nach dem Motto „WiederSPIELEN macht Freude – Die Spiele der SBZ & DDR“ wird es für viele Besucher ein Wiedersehen mit den eigenen Kindheitserinnerungen geben. Entdecken Sie Spiele, die in der SBZ und DDR produziert wurden und wie diese sich zu den heutigen Spielen unterscheiden. Donnerstag, 16.11.17, 15.30 – 17 Uhr, Deutsches SPIELEmuseum e. V., Neefestraße 78A

Führung: Sächsische Kunst nach 1945 – Ein Blick hinter die Kulissen
Im Sammlungsdepot der Neuen Sächsischen Galerie lagern ca. 12.000 Werke der bildenden und angewandten Kunst. Bei einer Führung durch das Depot erwarten die Teilnehmer Gemälde, Grafiken, Plastiken von sächsischen Künstlern aber auch Designobjekte aus der Zeit von 1945 bis 1990, wie z.B. das legendäre Heli-Radio von Clauss Dietel, verschiedene Schreibmaschinenmodelle oder das vielen noch bekannte „Mitropa-Geschirr“.
Donnerstag, 14.12.17, 15.30 – 17 Uhr, Neue Sächsische Galerie, Moritzstraße 20

GESTEN – gestern, heute, übermorgen
Gesten begleiten unser Sprechen und sind ein wichtiger Teil der Alltagskommunikation. Wir imitieren mit unseren Händen Objekte und den Umgang mit ihnen. Diese Sonderausstellung vermittelt, wie Gesten erforscht werden, warum Gesten für uns einen wichtigen Wissens-speicher des Objektgebrauchs darstellen und wie Gesten als Schnittstelle zur Steuerung technischer Geräte immer größere Bedeutung gewinnen. Die Teilnehmer erschließen die Ausstellung in einem dialogischen Rundgang, der zum Erproben der interaktiven Exponate und zur Reflexion einlädt. Vorführungen von ausgewählten Handwerkstechniken, gestengesteuerten Robotern und künstlerischen Installationen runden die Veranstaltung ab.
Donnerstag, 11.01.18, 15.:30 – 17 Uhr, Industriemuseum Chemnitz, Zwickauer Straße 119

Spieleproduktion in der DDR/SBZ
Frei nach dem Motto „WiederSPIELEN macht Freude – Die Spiele der SBZ & DDR“ wird es für viele Besucher ein Wiedersehen mit den eigenen Kindheitserinnerungen geben. Entdecken Sie Spiele, die in der SBZ und DDR produziert wurden und wie diese sich zu den heutigen Spielen unterscheiden. Donnerstag, 18.01.18, 15. 30 – 17 Uhr, Deutsches SPIELEmuseum e. V., Neefestraße 78A

Führung: Sonderausstellung Abschied und Erinnerung
Seit 60.000 Jahren bestatten Menschen ihre Toten. In Sachsen stammen die ältesten bekannten Bestattungen aus der Zeit um 7.000 v.Chr. In Niederkaina bei Bautzen wurde eines der größten sächsischen Gräberfelder gefunden. Dort bestattete man von der ausgehenden Jungsteinzeit bis zur Völkerwanderung Menschen. Die Funde und Befunde von Niederkaina vermitteln auf beeindruckende Weise einen Einblick in die Rituale rund um den Tod und das Sterben, in die Jenseitsvorstellungen und die Lebenswelt der damaligen Zeit. In der Ausstellung werden Parallelen zu den Bestattungskulturen der frühen Hochkulturen, des antiken Griechenlands sowie des Alten Ägypten aufgezeigt.
Donnerstag, 25.01.18, 15.30 – 17 Uhr, Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz, Stefan-Heym-Platz 1

Aus einem Guss
„Gusswerkstoff ist das Brot des Maschinenbaus“, schrieb das Sächsische Gewerbeblatt 1839. Bei einem Rundgang durch die Dauerausstellung des Industriemuseums erfahren die Teilnehmer, wie das Gießereiwesen zu einem Schrittmacher der sächsischen Industrialisierung wurde und wie sich die Arbeit in Gießereien bis heute wandelte. Vorführungen metallbearbeitender Maschinen runden die Führung ab. Im praktischen Teil der Veranstaltung durchlaufen die Teilnehmer selbst einen Gießprozess im Kleinen: von der Herstellung einer Sandform, über das Einfüllen von flüssigem Zinn bis zum Entgraten des Gussstückes.
Donnerstag, 01.02.18, 15.30 – 17 Uhr, Industriemuseum Chemnitz, Zwickauer Straße 119

Aus der Vogelschau
Mit der „technischen Vermählung“ von handlichen Kameras und verhältnismäßig sicheren Fluggeräten konnte seit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert auch in sächsischen Landen der aus den unterschiedlichsten Motiven bestehende Bedarf an Luftbilder befriedigt werden. Diese dienten dem Bedürfnis, die eigene Lebenssphäre aus der Vogelperspektive betrachten zu können, beispielsweise für städtebauliche, landschaftspflegerische, archäologische oder militärische Belange. Die Sammlung von Luftbildern innerhalb des Fotobestandes am Chemnitzer Schloßbergmuseum deckt von 1906 bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts einhundert Jahre Luftfotografie ab und lädt zum Betrachten der Stadt „von oben herab“ ein. Neben Vortrag und Slideshow besteht die Möglichkeit originale Beispiele unter die Lupe zu nehmen.
Donnerstag, 15.02.18, 15.30 – 17 Uhr, Schloßbergmuseum, Schloßberg 12

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2017-11-03T14:36:16+00:00 17. Oktober 2017|0 Kommentare

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