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KRACH – Kreativraum Chemnitz: Raum, sich zu entfalten

///KRACH – Kreativraum Chemnitz: Raum, sich zu entfalten

KRACH – Kreativraum Chemnitz: Raum, sich zu entfalten

Mit dem Launch der Internetseite www.krach-chemnitz.eu startet Chemnitz die Ausschreibung für den Förderpreis „KRACH – Kreativraum Chemnitz“, der Unternehmen und Projekte der Kreativbranche aus ganz Europa in der Stadt ansiedeln will. Private und kommunale Immobilienunternehmen stellen für den Förderpreis mehrere Jahre kostenlosen Mietraum zur Verfügung. Preisträgerinnen und Preisträger erhalten darüber hinaus ein Startbudget von 2.500 Euro sowie Beratungen von Experten aus Wirtschaft, Recht und Marketing. Bis zu zehn Projekte pro Jahr sollen auf diese Weise gefördert werden. Für die Bewerbung ist die Einreichung einer Projektskizze erforderlich. Bewerbungsschluss für das erste Förderjahr ist der 31. Januar 2018.

„Unser Ziel ist es, die Stadt durch die Ansiedlung neuer Unternehmen bunter und internationaler zu machen“, erklärt Sören Uhle, Geschäftsführer der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (CWE), die den Förderpreis gemeinsam mit der Stadt Chemnitz und „Kreatives Chemnitz – Branchenverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Chemnitz und Umgebung“ e. V. entwickelt hat. „KRACH – Kreativraum Chemnitz“ orientiert sich am Förderprogramm „IncrediBOL!“, mit dessen Hilfe in der italienischen Stadt Bologna seit mehreren Jahren erfolgreich Kreativ- und Kulturprojekte angesiedelt werden. Mit Partnern aus der Immobilien- und der Kreativwirtschaft wurde es für Chemnitz adaptiert: „Dafür nutzen wir die Potenziale, die unsere Stadt zu bieten hat: kurze Wege zu den Entscheidungsträgern in der Stadt, eine enge Vernetzung zwischen den Unternehmen der Kreativwirtschaft und der Industrie und den vorhandenen Freiraum, um sich zu entfalten“, so Uhle weiter.

Gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt wurden Stadtteile identifiziert, in denen sich in den vergangenen Jahren vermehrt Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft angesiedelt haben. Diese Ansätze sollen im Sinne einer Clusterbildung weiter gestärkt werden. Zu den Quartieren, in denen sich KRACH-Objekte finden, zählen deshalb der Sonnenberg, das Stadtzentrum, das Brühl-Quartier sowie das Schlossviertel und die Altchemnitzer Straße mit dem Spinnereimaschinenbau. Hier konnten mit der kommunalen Grundstücks- und Gebäudewirtschaftsgesellschaft (GGG) und ihrer Tochter Wohnen in Chemnitz GmbH (WiC) sowie den privaten Gesellschaften Dritte Sinus Beteiligungs GmbH und Co. KG (Unger Gruppe) und Spinnwerk GmbH und Co. KG Vermieter für eine Unterstützung von KRACH gewonnen werden, die den geförderten Projekten kostenfreien Mietraum für zwei bis drei Jahre zur Verfügung stellen. Lediglich die Nebenkosten müssen durch die ausgewählten Projekte getragen werden.

Die angebotenen Objekte sind dabei vielfältig: Bezugsfertige Büro- oder Ladenflächen finden sich ebenso wie Objekte im Rohbauzustand oder noch renovierungsbedürftige Büro- oder Werkstattflächen, die eine individuelle Gestaltung durch die Preisträgerinnen und Preisträger ermöglichen. „Wir wollen damit Menschen ansprechen, die sich und ihr Projekt zu einer wirtschaftlichen Tragfähigkeit entwickeln und dabei unsere Stadt mitgestalten wollen“, erläutert Sören Uhle.

Die Auswahl der geförderten Projekte obliegt einer international besetzten Jury. Vor ihrer Entscheidung ist ein gemeinsames Wochenende geplant, bei dem die Bewerberinnen und Bewerber die Stadt und die angebotenen KRACH-Flächen kennenlernen und sich Initiatoren, Vermieter, Juroren und Bewerber ein Bild voneinander machen können. Die ersten Preisträgerinnen und Preisträger sollen im März 2018 bekanntgegeben werden.

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2018-02-01T13:47:13+00:00 27. November 2017|0 Kommentare

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