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Die Region unterstützt Chemnitz2025

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Die Region unterstützt Chemnitz2025

In einer gemeinsamen Ratssitzung am 14. November 2018 in der Messe Chemnitz besiegelten 24 Städte und Gemeinden entlang des Chemnitzer Modells einstimmig ihre Unterstützung an der Chemnitzer Bewerbung um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025.

Amtsberg, Annaberg-Buchholz, Aue, Augustusburg, Burgstädt, Burkhardtsdorf, Flöha, Frankenberg/Sachsen, Hainichen, Jahnsdorf/Erzgebirge, Lichtenau, Limbach-Oberfrohna, Lößnitz, Mittweida, Neukirchen/Erzgebirge, Niederdorf, Niederwiesa, Niederwürschnitz, Oelsnitz, Olbernhau, Pockau-Lengefeld, Stollberg/Erzgebirge, Thalheim/Erzgebirge und Zwönitz haben sich darauf verständigt, die gewachsene Kulturregion neu zu definieren. Der Bewerbungsprozess, die Vorbereitungsjahre sowie das Veranstaltungsjahr 2025 sollen die Zusammenarbeit weiter ausbauen und über das Jahr 2025 hinaus festigen.

Nico Dittmann, Bürgermeister Thalheim /Erzgebirge: „Die Idee einer gemeinsamen Bewerbung hat mich von Anfang an begeistert. Natürlich gibt es Dinge, die uns trennen. Ich denke zum Beispiel an Fußball. Aber uns verbindet auch viel und ich hoffe, wir nutzen gemeinsam diese Chance, die Zukunft zu gestalten. Im Übrigen feiert Thalheim 2025 genau 100 Jahre Stadtrecht. Ich finde, besser kann man das nicht feiern.“

Ralf Schreiber, Oberbürgermeister Mittweida: „Ich freue mich sehr auf dieses ambitionierte Projekt und finde es wichtig, dass wir nun unsere Kräfte bündeln, um eine schlagkräftige Bewerbung abzugeben. Es heißt, eine Vision wird dann zur Realität, wenn ich den Mut habe, Grenzen zu überwinden. Lassen sie uns diese Grenzen überschreiten und offen sein für Europa.“

Gunnar Bertram, Präsident der Regionalversammlung IHK Chemnitz: „Die Kultur braucht die Wirtschaft als Mäzen, als Sponsor. Aber vielmehr braucht die Wirtschaft die Kultur und zwar aus drei Gründen. Kultur ist Standortfaktor. Unternehmenskultur ist Garant für unternehmerischen Erfolg. Und Kultur bringt uns raus aus der Glocke und hilft Vorurteile zu überwinden.“

Mit rund einer halben Million Einwohnerinnen und Einwohnern ist die Region Chemnitz ein dicht besiedelter Ballungsraum in Europa mit einem enormen kulturellen Potential. Deshalb werden auf dem Weg zur Kulturhauptstadt verschiedene Projekte und Veranstaltungsformate entworfen, die die Region unabhängig vom Titelgewinn positiv verändern sollen: sowohl in der Wahrnehmung der Menschen vor Ort, als auch in der überregionalen, ja europäischen Wahrnehmung.

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig: „Es gibt für die Kulturregion viele Anknüpfungspunkte, denn wir haben eine gemeinsame Geschichte nicht nur erlebt, wir können sie auch gemeinsam erzählen – eine zutiefst europäische Geschichte.“

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2018-11-27T14:58:55+01:00 14. November 2018|0 Kommentare

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