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Adventskalender

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Adventskalender 2018-12-03T13:33:06+01:00
Eine Umfrage in der Stadt ergab: Dreiviertel aller Chemnitzerinnen und Chemnitzer wissen, dass wir uns als Kulturhauptstadt bewerben. Aber was wünscht sich jeder Einzelne? Wir haben mal hinter jedem Türchen einen Macher der Stadt versteckt. Meistens gibts sogar etwas zu gewinnen … Zu den Teilnahmebedingungen bitte hier entlang.
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Maret Wolff (Metropol)

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Chemnitz ist schon heute eine Stadt voller Kulturhäupter. Eine große Stärke ist der enorme Platz und Freiraum, um Dinge auszuprobieren und vielleicht sogar Antworten auf drängende Fragen einer modernen Stadtgesellschaft zu finden.

So ist auch Kino ein wichtiger Raum, um sich mit aktuellen Themen und Fragestellungen zu befassen, eine Filmlänge lang das Smartphone auszulassen und selber mitzudenken. Und danach vielleicht sogar ins Gespräch zu kommen, beispielsweise zu unserer Dokumentarfilmreihe DonnersDOK.

Was der Stadt noch gut zu Haupte stünde, wäre die verlässliche Unterstützung der vielfach ehrenamtlich organisierten Kulturhighlights.

Gewinn des Tages: Maret Wolff spendiert 1 x 2 Freikarten für das Metropol im Dezember. Einfach Kommentar bei Facebook hinterlassen oder per Email an uns. Viel Glück!

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Uwe Cziuballa (Schalom)

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Apollo 13 – Scheitern ist keine Option. Diese Lebensmaxime gilt auch für das Thema Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. In den kommenden Jahren werden viele Möglichkeiten offenbart, kreatives Potential freigesetzt, Ideen produziert und gemeinsames Tun realisiert.

Wie für viele Stadtteile in Chemnitz wird die Bewerbung für die Entwicklung des Brühl weitere Impulse geben. Die Hardware, die Rekonstruktion der Häuser, hat sich positiv entwickelt. Stetig, doch noch zögerlich, entwickelt sich die Software, das Leben in den Häusern und auf der Straße. Wohnungen sind schnell bezogen, doch Gewerbeflächen warten meist auf ihre Belebung. Hier sehe ich Potential durch die Bewerbung. Mein gutes Bauchgefühl für den Bau des SCHALOM Restaurants am Brühl im Juli 2012 hat sich trotz Skepsis und Pessimismus von Beratern und Freunden bestätigt. Wir sind gut angekommen. Scheitern war keine Option.

So sehe ich auch den Prozess zur Kulturhauptstadt im Allgemeinen. Dabei halte ich einen Dreiklang für wichtig: Bewährtes bewahren, das heißt, sich bewusst sein und wert zu schätzen, was Chemnitz bereits an Substanz zu bieten hat. Ebenso gilt, die hiesigen Potentiale zu erkennen und zu nutzen. So einiges wird für die Außenwirkung nicht beachtet. Und natürlich gilt es, neues kreatives Potential zu entwickeln und umzusetzen. Dann kann sich auf dem Weg ein Chemnitzer Lebensgefühl von Lust und Stolz weiter entwickeln.

Die Aufforderung zur Beteiligung am Prozess muss allerdings ernst gemeint sein. Eine breite Beteiligung fordert immer auch Arbeit und Mühe für Politik und Verwaltung.

Wenn auch die Besatzung von „Apollo 13“ nicht wie geplant auf dem Mond gelandet ist, waren die Freude und der Stolz auf die glückliche Rückkehr länderübergreifend. Scheitern ist keine Option.

Gewinn des Tages: Uwe Dziuballa spendiert 6 Flaschen Simcha. Einfach Kommentar auf Facebook hinterlassen oder schnelle Email an uns. Viel Glück!

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Jens Peter (Stadtverband der Kleingärtner)

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Viele denken bei Kulturhauptstadt in erster Linie an Kunst, Theater und Museen. Der Begriff Kultur umfasst aber nicht nur die Leistungen der Kunst, sondern alles, was der Mensch selbstgestaltend hervorbringt. In über 17.000 Kleingärten ist ein großer Teil der Bevölkerung von Chemnitz gärtner- und gestalterisch tätig. Neben dem Anbau von Obst und Gemüse, schaffen sich die Chemnitzerinnen und Chemnitzer ihren Raum für Erholung und Ausgleich mit Freunden und Familie. Die 215 Kleingartenvereine in der Stadt haben zudem eine wichtige gesellschaftliche und soziale Bedeutung. Über die Kleingärten hinaus werden in verschiedensten Kinder-, Jugend-, Senioren- und Begegnungsprojekten der Kleingärtnervereine, Menschen aller Gesellschaftsschichten zusammengebracht.

Mit der Bewerbung kann Chemnitz die Vielfalt der Kulturen über die Stadtgrenzen hinaus näher bringen, angefangen von der Industrie- und Wissenschaftskultur über die Kunst und Stadtkultur bis hin zur Klein-Gartenkultur. Nicht zuletzt die Geschichte unserer Stadt hat die Chemnitzerinnen und Chemnitzer dazu angeregt, auf sich ändernde Lebenssituationen, mit Ideen- und Innovationsreichtum zu reagieren. Chemnitz als Europäische Kulturhauptstadt 2025 bietet die Chance, diese Fähigkeiten und Errungenschaften bewusst zu machen und unsere Erfahrungen mit Europa zu teilen.

Gewinn des Tages: Jens Peter spendiert Kulturhauptstadt Samenbomben. Einfach Kommentar bei Facebook hinterlassen oder per Email an uns. Viel Glück!

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Nico Ihle (Weltcupsieger und Vize-WM Eisschnellauf)

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Aus Sicht des Athleten wünsche ich mir, dass unbedingt das Eissportstadion um die Eisschnelllaufbahn erneuert wird und marode Sportstätten in den Angriff genommen werden. Welche Stadt hat schon eine 400m Eisbahn vorzuweisen? Chemnitz ist auch als Sportstadt bekannt dank vieler Top-Athleten wie Katharina Witt, Lars Riedel, Aljona Savchenko und Robin Szolkowy, Joachim Eilers, Stefan Bötticher, Kristin Gierisch, Max Hess, Sophie Scheder, Nico Ihle 😉

Die Stadt braucht sich nicht zu verstecken. Ich bin stolz darauf, in Karl-Marx-Stadt geboren und in Chemnitz aufgewachsen zu sein. Das ist meine Heimat, hier fühle ich mich wohl. Die Menschen sind nett und ich kenne viele, die Chemnitz auch voranbringen möchten und z. B. Unternehmen gegründet haben.

Gewinn des Tages: Nico Ihle spendiert 1×2 Freikarten für das öffentliche Eislaufen im Küchwald. Einfach Kommentar bei Facebook hinterlassen oder per Email an uns. Viel Glück!

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Jan Kummer (Atomino)

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Wir wollen endlich auch mal Hauptstadtclub sein.

Gewinn des Tages: Jan Kummer spendiert 1×2 Freikarten für die Party \\\\\\\“30×3\\\\\\\“ am 8. Dezember im Atomino. Einfach Kommentar bei Facebook hinterlassen oder per Email an uns. Viel Glück!

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Isabel Weh (Fritz-Theater)

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Alle Litfasssäulen der Stadt sollten beklebt sein von oben bis unten mit all den tollen Veranstaltungen, die es in Chemnitz ja schon gibt – und das wenn möglich kostenlos.

Jeder Chemnitzer, der vorweisen kann, dass er mehr als sechs kulturelle Ereignisse im Jahr besucht hat, sollte ein besonderes Präsent von der Stadt erhalten. Vielleicht eine Leuchte im besonderen Design, die Jeder auf seinem Balkon haben möchte, weil sie so schick ist. Und dann wäre es doch wunderbar, wenn 2025 alle Chemnitzer solch ein Licht auf ihrem Balkon hätten, weil sie sich ganz offen zu ihrer Stadtkultur bekennen.

Für das Fritz Theater wünsche ich mir natürlich, dass wir als kulturelle Bereicherung am Chemnitzer Stadtrand nicht untergehen in der Planung für die Kulturhauptstadt, denn auch um den Kern muss die Frucht gut aussehen, damit die Menschen rein beißen.

Gewinn des Tages: Isabel Weh spendiert 1×2 Freikarten für eine Fritz-Vorstellung der Wahl im Dezember im (davon ausgenommen Silvester). Einfach Kommentar bei Facebook hinterlassen oder per Email an uns. Viel Glück!

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Katrin Hoffmann (Industrieverein Sachsen 1828 e.V.)

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Die Bewerbung um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt 2025 gibt Chemnitz die Chance zu zeigen, wie es wirklich ist – nämlich weder grau noch braun, sondern bunt, mit einer breiten kulturellen Szene und vielen engagierten Menschen.

Gewinn des Tages: Katrin Hoffmann spendiert 1 Buch über den Architekten \\\“Frei Otto\\\“. Einfach Kommentar bei Facebook hinterlassen oder per Email an uns. Viel Glück!

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Annegret Haas (Railbeton)

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Nach den Ereignissen der zurückliegenden Wochen, denke ich, wir müssen uns jetzt erst recht bewerben. Die Symbiose aus Kultur und einer stabilen Wirtschaft gehört zu Chemnitz und wir dürfen auf keinen Fall nachlassen zu zeigen, dass es immer noch lohnt, in die Stadt zu kommen oder hier zu leben.

Mit der Bewerbung ließe sich auch das aktuelle Konzept von „Chemnitz ist weder grau noch braun“ noch verstärken und erfolgreich weiterführen. Die Wirtschaft braucht einen aktiven Prozess, der der Voreingenommenheit gegenüber Chemnitz nun entgegenwirkt.

Gewinn des Tages: Annegret Haas spendiert 1 Kerzenständer aus Beton samt Kerze und Feuerzeug. Einfach Kommentar bei Facebook hinterlassen oder per Email an uns. Viel Glück!

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Jens Scholz (Vorstand der prudsys AG)

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Chemnitz bietet eine erstklassige Mischung aus Kultur, urbanem Leben und Bildung. Darum zieht die Stadt heute Unternehmen und Menschen aus der ganzen Welt an. Davon profitieren auch wir als IT-Unternehmen. Viele unserer Mitarbeiter/innen genossen eine hervorragende wissenschaftliche Ausbildung an der TU Chemnitz, bevor sie bei der prudsys AG eine berufliche Heimat gefunden haben.

Durch unseren zentrumsnahen Firmensitz erleben wir das innerstädtische Leben und die kulturelle Entwicklungen in Chemnitz hautnah mit. Unsere Mitarbeiter/innen nutzen ihre Mittagspause oder den Feierabend gern für einen Besuch in der Innenstadt. Zudem liegen das Museum Gunzenhauser oder der Uferstrand nur einen Sprung entfernt. Seit vielen Jahren begeistert Chemnitz seine Gäste nicht nur durch sein immens vielseitiges Kulturprogramm wie die Fete de la Musique, den Parksommer oder die Filmnächte am Theaterplatz. Chemnitz schafft es auch immer wieder mit seinen gut geführten Theatern Publikumsmagnete zu schaffen. So bringt die Oper Chemnitz regelmäßig und unter großer Beachtung Richard Wagners gewaltige Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ auf die Bühne. Nicht verwunderlich, immerhin gehört die Robert-Schumann-Philharmonie zu den traditionsreichsten Orchestern Deutschlands und ist auch auf seinen Gastspielreisen ein wichtiger Kulturbotschafter der Stadt.

Die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 halte ich für den richtigen Schritt, um der Welt zu zeigen, dass Chemnitz ein attraktiver Wirtschaftsstandort ist, der gleichzeitig ein hohes Maß an Lebensqualität bietet.

Gewinn des Tages: Die Theater Chemnitz spendieren 1×2 Freikarten für die \\\“Götterdämmerung\\\“ an der Oper Chemnitz. Einfach Kommentar bei Facebook hinterlassen oder per Email an uns. Viel Glück!

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Prof. Dr. Angelika C. Bullinger-Hoffmann (TU Chemnitz)

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Kultur und Wissenschaft sind wichtige Treiber von Innovationen in der Gesellschaft. Kunst und Kultur inspirieren Städte als urbane Gesellschaften, wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglichen technologische Veränderungsprozesse. Besonders deutlich ist das Zusammenspiel von Kultur und Wissenschaft aktuell in der Digitalisierung und den dadurch veränderten Arbeits- und Lebenswelten.

Chemnitz ist eine der ganz wenigen Städte in Europa, in denen der gesellschaftliche und technologische Wandel der letzten hundert Jahre offensichtlich im Stadtbild sind – und zugleich ein so hohes Potenzial für zukünftige Entwicklungen geboten ist.

Chemnitz als Europäische Kulturhauptstadt einen kreativen und gestalterischen Prozess, der die Potenziale der Stadt aufdeckt und den städtischen Entwicklungen frei und offen begegnet.
Meine Professur für Arbeitswissenschaft und Innovation steht für den Weg der aktiven Partizipation und der offenen Innovationen. So unterstütze ich die gemeinsame Aktivität von Kreativen und Kulturschaffenden, der mündigen und offenen Gesellschaft, der Wissenschaft und Politik auf dem Weg zu einer nachhaltigen Identifikation mit der Bewerbung. Ein transparenter Austausch der Akteure und das gesellschaftliche Miteinander kann die Bewerbung in das gemeinsame Ziel aller Bürgerinnen und Bürger der Stadt Chemnitz verwandeln. Auf diesem Weg wünsche ich allen Beteiligten Mut, Ausdauer und Kreativität!

Gewinn des Tages: Heute gibt es einen Kulturhauptstadt USB-Stick zu gewinnen. Einfach Kommentar bei Facebook hinterlassen oder per Email an uns. Viel Glück!

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Michael Friedrich (Kreativ-Brauer)

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Kultur ist ja zugleich auch Bierkultur – und die hat in Chemnitz eine sehr lange Tradition, was viele Außenstehende gar nicht wissen. Schon im 12. Jahrhundert haben die Benediktiner aus Böhmen in Chemnitz das Bierbrauen etabliert, weil die Geografie uns ein gutes Wasser beschert hat. Und so brauen wir in der Stadt eigentlich schon viel länger als die meisten Gegenden in Bayern, die ihre kürzere Tradition nur besser zu vermarkten wissen. Allerdings hat sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts auch bei uns so ein bisschen die Monotonie breit gemacht, und es wurde wie in vielen Regionen nur noch bevorzugt untergäriges Bier, also Pilsener gebraut. Diese Beschränkung im Geschmack sollten wir wieder aufheben. Chemnitz ist deutscher Spitzenreiter im Bierverbrauch, aber wenn wir uns auf unsere Wurzeln besinnen, könnten wir Europa auch einladen, die Vielfalt des Biergeschmacks in unserer Stadt zu entdecken. Und bis dahin dürfen die Chemnitzer auch selbst gern etwas mutiger sein und beispielsweise mal ein Pale Ale probieren.

Gewinn des Tages: Michael Friedrich spendiert eine Auswahl seiner Hopfentröpfchen. Einfach Kommentar bei Facebook hinterlassen oder per Email an uns. Viel Glück!

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Jan Jassner (bruno banani)

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Ich denke nicht, dass wir uns bei der Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 vor anderen Städten verstecken müssen. Zudem wäre es eine gute Möglichkeit, getreu dem Motto: Jetzt erst recht!

Gewinn des Tages: Jan Jassner spendiert eine stylische Herren-Unterhose von Bruno Banani. Einfach Kommentar bei Facebook hinterlassen oder per Email an uns. Viel Glück!

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Britta Mahlendorff (Fairtrade Town)

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Als ich 2016 von der Idee zur Bewerbung Europäische Kulturhauptstadt hörte, war ich begeistert. Ich war bei den Auftaktveranstaltungen, zu denen viele Chemnitzer_innen gekommen sind und sich zu Wort meldeten. Jedoch blieben sie im Kleinen stehen und sahen ihre eigenen Projekte. Das wird eine große Herausforderung für die Stadt, die Bürger_innen mit einzubinden, um die Entwicklung und den kulturellen Ausdruck der Stadt mitzugestalten.

Beeindruckt bin ich von dem Kulturhauptstadtverein. Menschen, die sich ehrenamtlich sehr oft zusammensetzen und sich Gedanken um die Bewerbung der Stadt machen. Sie veranstalten die Picknicks im öffentlichen Raum, um mit den Bürger und Bürgerinnen ins Gespräch zu kommen. Diese nehmen es leider zu wenig wahr. Mir fällt nach der ersten Euphorie eine Stagnation auf.

Ich glaube an die Chancen der Stadt Chemnitz. Ihre Industriebrachen, die für nachhaltige Projekte genutzt werden können. Die vorhandene Kultur, mit ihren Theatersparten, Museen, der Musiklandschaft und vielem mehr und Veranstaltungen wie den Parksommer, das Hutfestival, die Begehungen. Jedoch sollte die Kleinkunst gestärkt werden und mit in die großen Projekte einbezogen werden.

Was mir noch fehlt, ist die Förderung der kulturellen Vielfalt, der interkulturelle Dialog und die Auseinandersetzung und Einbeziehung der Kulturen.

Ja, wir werden Europäische Kulturhauptstadt. Das Potential ist vorhanden!

Gewinn des Tages: Britta Mahlendorff spendiert 1x fairgehandelten Kaffee mit Marx-Kopf und 2 Täfelchen fairer Schokolade. Einfach Kommentar bei Facebook hinterlassen oder per Email an uns. Viel Glück!

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Ina M. Hoyer (Peacefood Chemnitz)

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Chemnitz ist meine Heimatstadt. Ich liebe sie. Und ich weiß um das Potential von Chemnitz, aber auch um seine Verbesserungsmöglichkeiten. Ich versuche mit dem Peacefood an dieser Verbesserung mitzuwirken: bio-vegane Gastronomie, UNVERPACKT regionale und saisonale Produkte einkaufen können! Auch das ist Kultur! ESS-Kultur! Zudem will ich Verbindungen zwischen Literatur, Wissenschaft, Kunst und Essen schaffen. Alles hängt doch in Wirklichkeit zusammen. Wir sollten es auch zusammen bringen und dann zusammen genießen. Chemnitz for Kulturhauptstadt!

Gewinn des Tages: Ina M. Hoyer spendiert einen 10 Euro-Einkaufsgutschein. Einfach Kommentar bei Facebook hinterlassen oder per Email an uns. Viel Glück!

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Malte Ziegenhagen (Kapitän der NINERS CHEMNITZ)

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Wenn ich mir überlege, wo Chemnitz stand als ich 2016 hier hergezogen bin und wo es jetzt steht, ist das kaum vergleichbar. Der Brühl erholt sich langsam, wir haben bald eine Gastromeile im Stadtzentrum und wir haben das größte europäische Basketball-Jugendturnier, die U20-Europameisterschaft, nach Chemnitz geholt. In jedem Stadtteil wird gebaut und saniert – Häuser, Wohnungen, Parks, Schulen und vieles mehr. Ich hätte vor zwei Jahren nie gedacht, dass ich mich einmal mit dieser Stadt und den Chemnitzern identifizieren würde, aber mittlerweile fühle ich mich hier richtig wohl und das werden zukünftig auch Menschen aus anderen Kulturen tun.

Doch: Chemnitz braucht noch mehr Parks, sportliche und kulturelle Zentren, Cafés und besonders Orte, an denen man sich spontan mit Freunden treffen kann. Ich bin natürlich etwas von meiner Heimatstadt Berlin geprägt, dort hat sich ein \’Meeting Point\‘ nach dem anderen entwickelt und das fehlt noch in Chemnitz. Es gibt nicht wirklich dieses: \“Eh lass uns mal heute am Alex treffen\“ oder \“Lass mal auf dem Gendarmenmarkt shoppen gehen\“ oder \“Lass mal den neuen Streetball-Platz am Jahn-Sportpark auschecken\“. Man braucht solche Zentren, wo sich die jungen Leute aufhalten wollen und dürfen, damit sie hier bleiben und die Stadt beleben. Wir sind auf dem richtigen Weg und es entwickelt sich gerade sehr viel, was hoffentlich die Chemnitzer Chancen erhöht, Kulturhauptstadt 2025 zu werden.

Gewinn des Tages: Malte Ziegenhagen spendiert 1×2 Freikarten für das Xmas-Game der Niners. Einfach Kommentar bei Facebook hinterlassen oder per Email an uns. Viel Glück!

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Dirk Duske (DJ)

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In der Bewerbung sehe ich vor allem eine große Chance, die Entwicklung der letzten Jahre stärker voranzutreiben und auszubauen. Plötzlich misst man sich auch mit Städten wie Prag, Paris oder Dublin, was die Chemnitzer in ihrer typischen Bescheidenheit nicht einschüchtern sollte. Denn auch Essen, Aarhus oder Umea erhielten schon erfolgreich den Zuschlag.

Es geht aber nicht darum, sich mit anderen zu vergleichen, vielmehr Chemnitz kulturell einzigartig zu präsentieren. Die kulturelle Belebung der Innenstadt verfolge ich mit großer Freude. Straßenfeste wie die Fete de la Musique, die „Am Kopp“-Konzerte zeigen, in Chemnitz geht was.

Aber als zukünftige Kulturhauptstadt noch nicht genug. Denn ohne Veranstaltungen in der Innenstadt, wirkt sie wie ausgestorben. Auch vermisse ich die Studenten im Stadtbild, die sich momentan zu sehr auf ihrem Campus verkriechen. Liegt es am mangelnden Angebot, an der Infrastruktur? Sie sollte man stärker in dieses Projekt einbeziehen, denn schließlich sind auch sie die Zukunft von Chemnitz, das Sprachrohr in die anderen Bundesländer, gar in die Welt! Es wäre wünschenswert, dass sie nach ihrem Studium in dieser Stadt beruflich, privat und kulturell Perspektiven sehen und Chemnitz gar als Heimat gewinnen.

Gewinn des Tages: Dirk Duske spendiert 2 Frei-Cocktails zur Winter-Lounge-Party im RESET (An der alten Post). Einfach Kommentar bei Facebook hinterlassen oder per Email an uns. Viel Glück!