Jetzt abstimmen: Welches Projekt gefällt Euch am besten? Welches sollte so schnell als möglich umgesetzt werden? Macht mit!

Gemeinschaften schaffen Plätze und Plätze schaffen Gemeinschaft – so die Idee zu „Nimm Platz“. Chemnitzerinnen und Chemnitzer waren bis 31. März aufgerufen, ungenutzte Areale oder Plätze mit eigenen Ideen zu füllen. Unter allen realisierbaren Vorschlägen wollen wir nun im Online-Voting die fünf beliebtesten ermitteln und in 2019 zusammen mit dem Bürgerinnen und Bürgern umsetzen.

Pro Platz steht ein Budget von 2025 Euro bereit. Eine Summe, die Eigeninitiative möglich und zugleich nötig macht. Denn Ziel ist ein Gemeinschaftsprojekt, das viele Talente vereint.

Auf diese Weise sollen von nun an jedes Jahr fünf Plätze neu konzipiert werden, mindestens 25 bis 2025, die sich idealerweise in allen Teilen der Stadt befinden. Manche vielleicht für lange, andere nur temporär – aber jeder als Angebot für Begegnung und Freude, als Ausdruck der Kreativität und der Machermentalität der Stadt, als Zeichen für: #2025ZusammenDraussen

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Folgende Lieblingsplätze stehen zur Wahl

Aussichtspunkt „Am Schösserholz“

Der Heimatverein Adelsberg e.V. möchte unweit der Endstelle „Schösserholz“ (CVAG-Linie 43, am Wochenende Linie 33!) einen Aussichts- und Ruhepunkt am Waldrand errichten.

Aus Holz hergestellt, sollen Bürgerinnen und Bürger aus Adelsberg gemeinsam anpacken, denn die Mühe lohnt: von dort aus gibt es einen prima Blick über die ganze Stadt Chemnitz.

Bunte Treppen

Josephine Klinkhardt wünscht sich, dass ihre Heimatstadt bunter wird – in den Köpfen und im Stadtbild.

So stellt sie sich an verschiedenen Orten der Stadt bunte Treppen vor. Zum Beispiel zwischen Hartmannplatz und Hohe Straße, zwischen Technischem Rathaus und einsenergie, zwischen Schlossteich- und Inselstraße….

Bühne am Gerhart-Hauptmann-Platz

Der zentrale Park auf dem Kaßberg eignet sich durch seine Hanglage nicht nur hervorragend zum Rodeln…

… sondern könnte mit einer nach Nordwesten ausgerichteten kleinen Bühne als natürliches Amphitheater für vielseitige Kulturprogramme genutzt werden, sagen Katrin Jeschkowski und Marc Ebert und stellen sich auf dem Bühnenpodest schon Konzerte, Theater, Lesungen, Science- oder Poetry Slams vor.

Erlebnisspielbereich Carlowitzpark

Die Kita „Rabennest“ in Rabenstein regt an, im Carlowitzpark einen Erlebnisspielbereich zu schaffen, der natur- und erlebnispädagogische Spiel- und Bewegungselemente vereint.

Denn naturnahe Erlebnisspielplätze erfüllen durch ihr multifunktionales Konzept und die gelungene Kombination aus Bewegung, Sinneserfahrung, Bildung und Begegnung in vielfacher Weise die Kriterien, die für einen Spielplatz als zentralen Anlaufpunkt im Rabensteiner Carlowitzpark nötig sind. Kombiniert mit Sitz- und Picknickgelegenheiten wäre es wieder ein Ort zum Verweilen und Platz nehmen – für Kinder, junge Familien, Kindergartengruppen, Schulklassen, alle Rabensteiner und Besucher.

Flächen am Karl-Marx-Kopf

Ulrike Voigt möchte den bekanntesten Ort von Chemnitz zum Treffpunkt für Familien machen.

Mit aufgemalten Outdoor-Spielflächen links vom Karl-Marx-Kopf für Huppekästchen, Mensch-Ärgere-Dich-Nicht oder Schach, mit einem Memory-Spiel „Chemnitz 2025“, wofür drehende Würfel in einem Rahmen verschiedene Bilder von Chemnitz zeigen, mit einem Behältnis für Straßenmalkreide, mit bunten bequemen Sitzgelegenheiten auf der Wiese rechts vom Karl-Marx-Kopf und links auf dem Rondell und mit einer Leine für „Pflück dir eine Chemnitzer Kurzgeschichte“ oder „Pflück dir ein Chemnitzer Ausmalbild“.

Grünfläche an der Chemnitz

Die BUND Regionalgruppe Chemnitz möchte an der Further Straße/Ecke Emilienstraße noch mehr Aufenthaltsqualität schaffen.

Schon jetzt lädt dieser idyllische Platz an der Chemnitz mit einem Pavillon, Grillplätzen, Bänken, einem Kunstobjekt und tollem Baumbestand zum Relaxen ein. Doch wie viel schöner wäre es, wenn ein für Jeden nutz-, genieß- und pflegbarer Pflückgarten mit heimischen Kräutern und Beerensträuchern wie Brombeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren hinzu käme? Zudem könnten Teile der Rasenfläche dank Schmetterlingswiesensamen und zweimaliger Streifenmahd im Jahr den Blick auf heimische Falter und Bienen freigeben. Kinder könnten dort spielen, Spaziergänger flanieren oder Hunde herumtollen. Und natürlich wären dann auch noch zusätzliche Liegemöglichkeiten schön.

Innerstädtischer Platz

Abgeschaut in einer kleinen Stadt in Schweden möchte Claudia Rümmler für den Schillerpark, den Stadthallenpark oder den Park der Opfer des Faschismus gemeinsam „Bücherkisten“ bauen, vielleicht sogar in Zusammenarbeit mit Sozialwerkstätten.

Bestückt mit Büchern von privaten Spendern sollen sie in der Mittagspause, nach der Arbeit, im Vorübergehen zum Lesen inspirieren, zumal auch bequeme Sitz- und Liegeplätze gleich noch zum Ausruhen einladen.

Spiel- und Begegnungsplatz an der Reineckerstraße

Einen schönen Spielplatz mit Sitzgelegenheiten für Jung und Alt, damit sich die ganze Nachbarschaft zum Verweilen und Kennenlernen einfinden kann…

… das wünscht sich Nick Baer für sein Wohnquartier. Gut vorstellbar, dass da engagierte Bürger mit zupacken und einen gemütlichen Treffpunkt schaffen.

Spielplatz Reichenhain

Auf dem Gelände des VfL Chemnitz an der Jägerschlößchenstraße haben der Sport- und der Heimatverein in den letzten Wochen einen schönen Sportspielplatz errichtet, dem nur ein Detail fehlt…

… eine überdachte Sitzgelegenheit. Denn wo Kinder aus dem Stadtteil toben und sich junge Familien treffen, braucht es natürlich auch einen Platz zum Ausruhen.

Stromkästen-Galerie am Brühl

Die Brühlgemeinschaft möchte in Ergänzung zu den großen Wandbildern, die überall im Quartier entstehen, nun auch die Elektrokästen in die wachsende Freiluftgalerie aufnehmen.

Unter Federführung von Graffitikünstler Friedrich Benzler, auch bekannt als Friedrich Ben-Ten Benzler, der bereits einige Stromkästen der Stadt verschönert hat, ist eine Mitmachaktion geplant, die während eines Veranstaltungswochenendes neue Hingucker auf dem Brühl schafft.

Umgestaltung ehemaliges Sommerbad Erfenschlag

Zusammen mit dem Bürgerverein Erfenschlag soll das bisherige Sommerbad umgestaltet und zum naturnahen Treffpunkt im Stadtteil werden.

Ein Projekt daraus: der Spielpunkt am Bachlauf mit kleinem Spielhaus, Wassertretbecken, Barfußpfad und Pavillon.

Unter der Kuppel

Der Bordsteinlobby e.V. möchte mit Bürger*innen ein Geodome, eine geodätische Kuppel als offenen, wandelbaren Kultur- und Vernetzungstreffpunkt konzipieren und gemeinsam bauen.

Unter der mobilen Kuppelkonstruktion ist Platz für vieles: Ausstellung, Nähworkshop, Vortrag, Konzert – die Nutzer*innen bestimmen den Inhalt – und die freie Trägerszene bekommt einen öffentlichkeitswirksamen Anlaufpunkt, der den Boden wie eine Seifenblase überspannt. Die Kuppel besteht aus einer kreisrunden Sitzfläche mit einem Radius von ca. drei Metern, unter der Tauschregale mit Büchern, Kleidung etc. untergebracht werden können, der temporären Kuppelkonstruktion und Schaukästen ringsum als niedrigschwelliger Präsentationsraum. Gebaut wird die Kuppel mit Unterstützung vom FABlab Chemnitz in einem offenen Workshop, bei dem handwerklich versierte Menschen ihre Fertigkeiten und ihr Wissen über die Konstruktion einer geodätischen Kuppel an Interessierte weitergeben.

Zietenpark

Für die kleine Baulücke an der Zietenstraße/Ecke Jakobstraße hat der SDB e.V. gerade die Pflegepatenschaft übernommen.

Der Verein möchte das Areal mit Hilfe der Anwohnerinnen und Anwohner zu einem neuen Treffpunkt und Veranstaltungsort im Quartier werden lassen: mit neuen bunten Pflanzen, einer kleinen Umrandung und Sitzgelegenheiten. Außerdem ist ein WLAN-Hotspot angedacht.

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